ZENTRUM FÜR GANZHEITLICHE MEDIZIN

Unsere Ärzte sind lehrbeauftragte Ärzte für
Allgemeinmedizin der Charité Berlin.

Schwerpunkte
Myriam Behrendt
Natürliche Hormontherapie

Viele Beschwerden sowohl bei Frauen als auch bei Männern, die durch veränderte Hormonspiegel entstehen, können mit natürlichen Methoden vollständig, ja sogar weitaus besser behandelt werden, als durch herkömmliche Behandlungen. Beim Mann wird in der Regel gänzlich verkannt, dass hinter manchen gesundheitlichen Störungen eine Fehlregulation der Hormone stehen kann. Frauen erhalten mit Eintreten von menopausalen Beschwerden die üblichen Östrogen- und Gestagenpräparate, meist hochdosiert als körperfremde Substanzen mit entsprechenden Nebenwirkungen. Ebenso gesundheitsgefährdend sind übrigens auch Antibaby-Pillen und Hormonspiralen. „Ganzheitliche Medizin“ oft auch „Biologische Medizin„ oder „Regulativmedizin“ genannt, geht Krankheiten an, indem sie deren Ursachen beseitigt und nicht nur deren Symptome unterdrückt. Das Ziel besteht darin, den Körper wieder in den Zustand der Selbstregulation zurück zu bringen, d.h. Störungen durch eigene Selbstheilungskräfte zu überwinden.

Sicher haben Sie auch schon von den kontroversen Diskussionen über die schulmedizinische Östrogentherapie gehört. Diese soll gegen Osteoporose schützen und Ihnen auch gegen Hitzewallungen und andere Befindlichkeitsstörungen helfen. Sowohl Mann als auch Frau unterliegen einer erheblichen Hormonumstellung im Laufe der Lebensjahrzehnte. In den Jahren vor dem Aussetzen der Blutungen nimmt die normale Rhythmik der Hormonproduktion und die Menge der Progesterone ab. Progesteron zum Beispiel ist ein körpereigenes Aufbauhormon, welches nicht nur eine Schwangerschaft ermöglicht, sondern auch als allgemeines Aufbauhormon stärkend für den ganzen Körper wirkt. Dieses „Verjüngungs- und Wohlfühlhormon“ nimmt bereits 10 bis 20 Jahre vor dem Beginn der Menopause ab, nicht selten im Rahmen einer Nebennierenschwäche. Auch das Testosteron ist für die körperliche Leistungsfähigkeit und emotionale Sabilität sowohl beim Mann als auch bei der Frau lebenswichtig. Es steigert nicht nur Potenz, sondern auch allgemeine Ausdauer, Spannkraft und Muskelkraft. Vom Zeitpunkt des Rückganges des Progesteron an reduziert sich auch der aufbauende Knochenstoffwechsel, was zu Knochen- und Rückenproblemen führen kann. In dieser Phase kann aber auch häufig das Cholesterin erhöht sein! Warum? Weil es eine Vor- oder Zwischenstufe der Progesteronsysthese darstellt und gleichzeitig cholesterinverarbeitende Enzyme oder die beteiligten Spurenelemente fehlen. In dieser Zeit kann der Frau sehr geholfen werden, wenn ihr die Bausteine verabreicht werden, welche die Progesteron-Eigensynthese und den Stoffwechsel der Leber und Nebenniere verbessern:

• ungesättigte Fettsäuren wie sie enthalten sind in pflanzlichen Ölen: Leinöl, Nachtkerzenöl, kaltgepresstes Olivenöl, Weizenkeimöl

• hochwertige Eiweiße

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist durch Vitamin E, Vitamin B5 und Magnesium, Selen sowie (v.a. für Männer) Zink gegeben, welche die hormonbildenden Enzyme fördern. Mit diesen natürlichen Hilfen sind nicht selten sehr günstige Begleiteffekte zu beobachten, ganz im Gegensatz zu den schädigenden Nebenwirkungen der herkömmlichen Hormontherapie.

• Selen reduziert das Krebsrisiko

• Ungesättigte Fettsäuren helfen gegen Konzentrationsstörungen und bei Depressivität

• Zink hilft in der Prostata bei Männern und entgiftet (wie auch Selen) von Schwermetallen, die so oft ein Begleitproblem sind !

• Vitamin E ist sowohl ein Stimulator der eigenen hormonproduzierenden Fermente, als auch ein Antioxydans, welches bei der Neutralisierung zelleigener und krebsfördernder “freier Radikale” hilft.

Jin Shin Jyutsu
Jin Shin Jyutsu ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethode zur Harmonisierung der Lebensenergie (Qi). Jin Shin Jyutsu basiert wesentlich auf dem Halten der Finger (auch Mudras) oder Zehen und dem Berühren („Strömen“) von 26 postulierten Energiezentrenam Körper mit den Händen oder Füßen, die mit verschiedenen Energieströmen in Verbindung stehen sollen. Auch das bewusste Atmen (vor allem Ausatmen) spielt eine Rolle. Ähnlich der Akupressur und Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin soll dabei die Resonanz zu dem Muster des gesunden Körpers wiederhergestellt werden, um den Organismus zur Selbstheilung zu führen. Bestimmte Kombinationen der so genannten „Energieschlösser“ mit den Händen oder Füßen zu halten, soll den Menschen seelisch, körperlich, und geistig ausbalancieren. In etwa die gleiche Methode wird auch unter den Namen „Impuls-Strömen“ bzw. „Rang-Dröl“ angeboten. „Japanisches Heilströmen“ ist ein Ableger des Jin Shin Jyutsu.
Schüßlersalze
Schüßler-Salze sind alternativmedizinische Präparate von Mineralsalzen in homöopathischer Dosierung (Potenzierung). Die Therapie mit Schüßler-Salzen geht auf den homöopathischen Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) zurück und basiert auf der Annahme, Krankheiten entstünden allgemein durch Störungen des Mineralhaushalts der Körperzellen und könnten durch homöopathische Gaben von Mineralien geheilt werden.
Suchtmedizin
Die Suchtmedizin ist ein Fachbereich der Psychiatrie. Sie befasst sich mit der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch psychotroper Substanzen und substanzungebundener Abhängigkeit. Forschungsschwerpunkte der Suchtmedizin sind

• die Identifizierung neurobiologischer und psychosozialer Faktoren, die für die Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen und für deren Bewältigung beeinflussen,

• die Suche nach Möglichkeiten, wie man Rückfällen vorbeugen kann (medikamentös und/oder psychotherapeutisch)

• epidemiologische Fragestellungen zur Verbreitung und Häufigkeit von Abhängigkeiten.